Die Mitglieder der Feuerwehr Schiltach unternahmen gemeinsam mit ihren Partnerinnen ihren diesjährigen Jahresausflug und entkamen dabei der sommerlichen Hitze mit einem abwechslungsreichen Programm unter Tage.
Nach einer ersten Stärkung mit kühlen Getränken, Kaffee und Hefezopf an einem Rastplatz führte die Reise zunächst nach Nürnberg. Dort besichtigte die Gruppe einen ehemaligen Atomschutzbunker, der einst Platz für knapp 2.000 Menschen bieten sollte. Besonders beeindruckend waren die beengten Platzverhältnisse sowie die spartanische Ausstattung der Anlage.
Nach dem Hotel-Check-in und einer kurzen Pause ging es erneut in den Untergrund. Bei einer Führung durch die historischen Felsengänge Nürnbergs erhielten die Teilnehmer interessante Einblicke in die frühere Bierlagerung. Über mehrere Ebenen, sogenannte Solen, wurde erlebbar, wie konstant kühl es einige Meter unter der Altstadt ist. Eine Rotbierprobe durfte im Anschluss selbstverständlich nicht fehlen. Den Abend ließ die Reisegruppe gemütlich in der Nürnberger Altstadt ausklingen.
Am nächsten Morgen stärkte sich die Gruppe am reichhaltigen Frühstücksbuffet, bevor die Heimreise mit dem Reisebus begann. Ein Zwischenstopp führte nach Bad Friedrichshall, wo das Salzbergwerk besichtigt wurde. Mit einem Förderkorb ging es in wenigen Sekunden rund 180 Meter in die Tiefe. Während der Führung erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes über das Salz und dessen Abbau. Nachdem alle wieder wohlbehalten an der Erdoberfläche angekommen waren, kehrte die Gruppe noch gemeinsam in der Bergschänke zum Mittagessen ein.
Zurück im Schwarzwald bedankten sich die Mitreisenden bei den Organisatoren Stephan Faißt, Alexander Götz, Marius Götz und Erich Mäntele für die gelungene Planung. Der Jahresausflug wird allen Beteiligten als abwechslungsreiches und geselliges Erlebnis in bester Erinnerung bleiben.

