Verhalten im Brandfall
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Die Feuerwehren warnen vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen. Trotz oft lang anhaltender F...
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flashoverbox 320x240Ob im Hotel, Einkaufszentrum oder Flughafen: Wenn es brennt, kommt es auf schnelle Reaktionen und die richtigen Schritte im richtigen Augenblick an, weil oft nur wenige Minuten zur Verfügung stehen, bevor Rauch oder Flammen den Fluchtweg abschneiden.

Bei einem verqualmten Treppenraum

Wohnungstür unbedingt geschlossen halten, Feuerwehr in der Wohnung erwarten und sich am Fenster oder Balkon bemerkbar machen.

 

Feuerwehr alarmieren

Notruf 112 wählen

 

Fenster und Türen zum Brandraum geschlossen halten

Dies ist wichtig, um eine Ausbreitung von Rauch und Feuer zu verhindern.

 

Angehörige und Mitbewohner warnen

Bringen Sie Hilfebedürftige und sich selbst in Sicherheit.

 

Keine Aufzüge benutzen

Aufzüge können bei einem Brand zur tödlichen Falle werden!

 

Feuerwehr erwarten

Zugänge zeigen und gegebenenfalls Schlüssel bereithalten.

 

Den Brand bekämpfen

sollten Sie nur dann, wenn Sie sich nicht selbst in Gefahr begeben.

 

Hinweise für behinderte Menschen

Behinderte PersonengruppenFür die Feuerwehr Weinheim ist der Grundsatz “Menschenrettung vor Brandbekämpfung” die oberste Maxime. Besondere Rettungsmaßnahmen für mobilitätsbehinderte Menschen sind dabei nicht vorgesehen. Es herrscht der Gleichheitsgrundsatz, weil mobilitätsbehinderte Menschen im Brandfall der gleichen Gefährdung an Leben und Gesundheit ausgesetzt sind wie nichtbehinderte Menschen. Vor Ort entscheidet der Einsatzleiter der Feuerwehr, welche Rettungsmaßnahmen erforderlich sind.

Brennt es in der Wohnung soll sich der mobilitätsbehinderte Mensch so weit wie möglich vom Gefahrenbereich in Richtung Treppenraum begeben und ggf. auf dem Treppenpodest Hilfe erwarten. Die Wohnungstür ist dabei zu schließen, der Schlüssel der Feuerwehr zu übergeben.

Brennt es außerhalb der Wohnung und der Treppenraum ist nicht benutzbar, so soll der mobilitätsbehinderte -wie der nichtbehinderte- Mensch in der Wohnung bleiben und sich an einem Fenster bemerkbar machen mit dem Hinweis auf seine Behinderung.