„9+1=10“ ist das neue Motto der Feuerwehren. Feuerwehrmitglieder machen sich mit neuer Technik vertraut.

 

Damit die Feuerwehrmänner und -frauen fit im Umgang mit ihren Geräten bleiben, muss regelmäßig trainiert und der Umgang mit neuem technischen Gerät geschult werden. Derzeit ist das ein schwieriges Unterfangen. Denn wegen der besonderen Lage um die Corona-Pandemie schreibt das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration - dem die Feuerwehren unterstellt sind - vor, den Übungsbetrieb in kleinen Gruppen mit maximal 10 Personen durchzuführen. Das entspricht einer Löschgruppe von 9 Mitgliedern und einem Ausbilder. Also maximal 10. Diese 10 sollen sich nach Möglichkeit nicht mit anderen Gruppen mischen, um die Infektionsketten möglichst kurz zu halten. Des Weiteren gilt generell das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im Einsatz- und Übungsdienst. Und so soll eine schlagkräftige Wehr erhalten bleiben, sollte es doch zu einer Infektion kommen. (6.11.2020 Anm. d. Red. : Derzeit ist der Übungsdienst komplett eingestellt)

Eine solche Schulung fand jüngst auf dem städtischen Areal auf dem Brühl statt. Hier wurde der Umgang mit einem Plasmaschneider erklärt, vorgeführt und praktisch geübt. Dieser Plasmaschneider gehört zur Beladung des neuen Rüstwagens, den die Wehr in diesem Jahr erhalten hat. Jeder der Übungsteilnehmer konnte mit Schweißerbrille und Schutzhandschuhen an einem ausrangierten Container seine, vielleicht auch ersten, Erfahrungen mit dem Schneidegerät machen. Der Container für diese Übung war freundlicherweise von Fa. Bühler Containerdienst, Schiltach für diesen Zweck zur Verfügung gestellt worden. Die Männer um Gruppenführer Michael Götz waren sichtlich beeindruckt über das kleine, aber doch effektive Gerät. In den nächsten Wochen kommt die nächste Gruppe dran zum Üben.

 

Bilder: Feuerwehr Schiltach