B4 - Wohnungsbrand Brand in einer Flüchtlingsunterkunft

Artikel des Kreispressesprechers Sven Haberer:

Feuerwehr rettet 14 Menschen - darunter 7 Kinder - und eine Katze Am Donnerstag, den 05. August wurde die Feuerwehr Schiltach und die Drehleiter aus Schramberg gemäß Alarm- und Ausrückeordnung um 12.48 Uhr mit dem Alarmstichwort „B3 -Wohnungsbrand“ nach Vor Ebersbach in Schiltach alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Balkon der linken Wohnung in Vollbrand, die Fenster waren teilweise schon geborsten und das Feuer griff bereits auf den Balkon der Wohnung nebenan und die angrenzenden Zimmer über. Daraufhin wurde bereits auf der Anfahrt der restlichen Kräfte die Alarmstufe auf „B4 – Wohnungsbrand“ erhöht. Ebenfalls wurde eine zweite Drehleiter aus Hausach hinzualarmiert. Vor Ort gingen dann mehrere Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor.

Unter Einsatzleitung des Schiltacher Kommandanten Markus Fehrenbacher gelang es der Feuerwehr, insgesamt 14 Menschen und eine Katze aus der Wohnung zu retten. Eine Person hatte sich unmittelbar in einem der vom Feuer betroffenen Räume befunden und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die restlichen Bewohner wurden vor Ort versorgt. In der Flüchtlingsunterkunft waren insgesamt 19 Menschen gemeldet, jedoch war für die Feuerwehr anfangs nicht klar, wie viele Personen sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs tatsächlich im Gebäude befanden. Aufgrund der sprachlichen Barriere mussten daher unter Atemschutz alle Räumlichkeiten abgesucht werden.

Durch die aus Schramberg hinzugerufen Drehleiter wurde das Feuer von außen bekämpft, somit gelang es der Feuerwehr in kürzester Zeit das Feuer unter Kontrolle zu bringen und es abzulöschen. Dem schnellen Vorgehen der Feuerwehr ist es wohl zu verdanken, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreitete und das Gebäude gehalten werden konnte.

Lediglich einzelne, direkt an die Balkone angrenzenden Räume, wurden in Mitleidenschaft gezogen und sind vorerst unbewohnbar. Im weiteren Verlauf wurden alle Räumlichkeiten und die Balkone mit Wärmebildkameras kontrolliert und einzelne Glutnester abgelöscht, mit Hilfe der Drehleiter wurde zudem der Dachbereich kontrolliert. Die Drehleiter aus Hausach und die ebenfalls hinzu alarmierten Kräfte aus Schenkenzell konnten aus dem Bereitstellungsraum wieder abrücken.

Kreisbrandmeister Nicos Laetsch und sein Stellvertreter Werner Storz aus Schramberg unterstützen den technischen Einsatzleiter Daniel Sauter der Feuerwehr Schiltach vor Ort. Der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt, dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst sowie der DRK-Bereitschaft vor Ort. Die ebenfalls anwesenden Helfer vor Ort kümmerten sich um die Betroffenen. Die Polizei aus Schramberg war mit zwei Streifenwagenbesatzungen und dem Schramberg Revierleiter Jürgen Lederer vor Ort und übernahm die Ermittlungen. Schiltachs Bürgermeister Thomas Haas kümmerte sich um die Unterbringung der Bewohner, da die betroffenen Wohnungen für den Moment unbewohnbar sind.

Brand in Flüchtlingsunterkunft

Der Schwarzwälder Bote berichtet:

Eine verletzte Person und Sachschaden in Höhe von rund 100.000 Euro entstand am Donnerstag gegen 12.45 Uhr bei einem Brand auf einem Balkon einer Flüchtlingsunterkunft in Schiltach Vor Ebersbach. Ansonsten ging das Geschehen entgegen erster Befürchtungen glücklicherweise glimpflich aus. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Schiltach - Da in dem Gebäude insgesamt 19 Personen wohnen und der Wind das Feuer anfachte, hatte Schiltachs Feuerwehrkommandant Markus Fehrenbacher die Alarmierungsstufe sicherheitshalber erhöht. Deswegen waren neben der Schiltacher Feuerwehr und der Drehleiter aus Schramberg auch die Nachbarwehr aus Schenkenzell sowie die Drehleiter aus Hausach nachalarmiert worden.

Gebrannt so Kreisfeuerwehrsprecher Sven Haberer, habe es auf einem Balkon einer Wohnung im Obergeschoss des Hauses. Dadurch sei nicht nur die Glassscheibe zur Wohnung geplatzt, so dass Rauch eindringen konnte, sondern das Geschehen habe sich auch auf den Nachbarbalkon verlagert. Durch die Hitzeentwicklung seien darüber hinaus die Brüstungen der darüberliegenden Balkone in Mitleidenschaft gezogen worden. In Brand geraten waren Mobiliar sowie auf dem Balkon gelagerter Abfall.

Aus diesem Grund habe die Feuerwehr insgesamt 14 Personen, darunter sieben Kinder – und eine Katze aus dem Haus gebracht. Eine Person habe aufgrund eigener Löschversuche so starke Rauchbeeinträchtigungen aufgewiesen, dass sie mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht worden sei. Alle anderen Betroffenen seien auf eingeatmetes Rauchgas getestet worden, hätten aber keine Beeinträchtigung gehabt.

Das Feuer selbst war nach Eintreffen der Wehr unter Einsatzleitung des stellvertretenden Kommandanten Daniel Sieber schnell gelöscht, anschließend wurden noch die Wände der Balkone gekühlt.

Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen

Da nach Aussagen der Polizei vor Ort kein direkter Hinweis auf die Entstehung des Brands erkennbar war, wurden nach Worten des Schramberger Revierleiters Jürgen Lederer die Brandermittler der Kriminalpolizei zur Klärung eingeschaltet. Derzeit geht die Polizei von fahrlässiger Brandstiftung aus.

Ein vor Ort geäußerter Hinweis, es könnte auf dem Balkon mit offenem Feuer gegrillt worden sein – weil dies eine Nachbarin auch schon mehrfach beobachtet und der Stadt Schiltach gemeldet hatte, wurde von der Polizei nicht bestätigt. Die Zeugin habe lediglich von einem früheren Geschehen berichtet, den Brandausbruch selbst aber nicht gesehen.

Neben den Feuerwehrangehörigen und insgesamt zehn Beamten der Polizei war auch zwei Rettungdienstfahrzeuge des Roten Kreuzes, ein Notarzt zwei Helfer vor Ort und später auch die Bereitschaft unter Leitung von Egon Jehle im Einsatz.

Da die Wohnungen aufgrund des Brandgeschehens nicht mehr als bewohnt werden können, sorge die Stadt Schiltach, so Bürgermeister Thomas Haas, der ebenfalls vor Ort war, für eine alternative Unterbringung. Während eine Familie bei Bekannten unterkommen könne, soll ein weitere möglicherweise in Schenkenzell unterkommen.

In Schiltacher Asylbewerberunterkunft brach ein Brand aus

Baden Online berichtet:

Eine Frau erleidet dabei eine Rauchgasvergiftung

In einer Asylbewerberunterkunft in Schiltach hat es am Donnerstag gegen 13 Uhr gebrannt. Hierbei erlitt eine 31-Jährige eine Rauchgasvergiftung. Sie wurde zur Behandlung ins Wolfacher Krankenhaus gebracht. Die Schadenshöhe am Haus ist noch unklar. Das teilte der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Konstanz Uwe Vicon mit.

Wie Schiltachs Feuerwehrkommandant Markus Fehrenbacher mitteilte, sei auf einem Balkon im Obergeschoss der Brand ausgebrochen. Die Polizei geht nicht von einer vorsätzlichen Brandstiftung oder einem technischen Defekt aus. Sie vermutet eine fahrlässige Brandstiftung. Durch den Wind habe sich das Feuer dann ausgebreitet. Die genaue Ursache wird aber noch untersucht .

Laut Feuerwehr breitete sich das Feuer vom Balkon auf das Wohnzimmer und den Nachbarbalkon aus. Die 14 Bewohner des Hauses, darunter sieben Kinder, und eine Katze wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Der Brand war schnell gelöscht. Da die beiden betroffenen Wohnungen nach dem Brand nicht mehr bewohnbar sind, mussten sieben Personen anderweitig untergebracht werden. Eine Familie kam in einer Notunterkunft unter, eine andere bei Bekannten.

Die Feuerwehr war mit 30 Mann und acht Fahrzeugen im Einsatz. Auch der Rettungsdienst und die Polizei waren vor Ort.

Eine Verletzte bei Brand in Asylbewerberunterkunft in Schiltach

14 Menschen, darunter sieben Kinder, sind am Donnerstagnachmittag wegen eines ausgebrochenen Brandes aus einer Asylbewerberunterkunft in Schiltach geholt worden. Eine Frau wurde verletzt.

Die Rettungskräfte sind kurz vor 13 Uhr zu der Asylbewerberunterkunft Vor Ebersbach in Schiltach gerufen worden. Dort hatte es auf einem Balkon zu brennen begonnen. Das Feuer griff im weiteren Verlauf auf zwei Wohnungen über, so Feuerwehrsprecher Sven Haberer auf Nachfrage der NRWZ. Laut Polizei lagerten auf dem Balkon Mobiliar und Müllsäcke. Das Feuer habe sich sich aufgrund von Windböen relativ schnell ausgebreitet. 

Die Feuerwehren aus Schiltach und Schramberg, zudem mit der Drehleiter die Feuerwehr aus Hausach sowie das Rote Kreuz rückten mit großem Aufgebot an. Mehrere Rettungswagen waren an der Einsatzstelle, zudem ein Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, die DRK-Bereitschaft und ehrenamtliche sogenannte Helfer vor Ort.

Sieben Erwachsene und sieben Kinder haben die Feuerwehrleute aus dem Mehrfamilienhaus evakuiert. Eine Frau hat sich wohl eine Rauchvergiftung zugezogen und kam ins Krankenhaus. Die Feuerwehr rettete auch eine Katze aus dem Haus, in dem insgesamt 19 Menschen vermutet worden waren, so Haberer. Auf das Wohnzimmer jener Wohnung, zu der der Balkon gehört, habe das Feuer bereits übergegriffen. Außerdem über den Balkon auch auf die Nachbarwohnung, so der Feuerwehrsprecher.

Er verweist darauf, dass die Sprachbarriere zwischen den Bewohnern und den Einsatzkräften bei diesem Einsatz „eine Herausforderung“ gewesen sei. Man habe sich weder auf Englisch noch auf Deutsch verständigen können, „es war nicht leicht, ihnen klarzumachen, dass sie das Haus nicht mehr betreten dürfen“, sagte der Feuerwehrsprecher.

Vor Ort waren auch Kreisbrandmeister Nicos Laetsch und der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Storz. Die Einsatzleitung hatte Schiltachs Kommandant Markus Fehrenbacher.

Bürgermeister Thomas Haas machte sich ein Bild von der Lage. Die beiden Wohnungen seien nicht mehr bewohnbar. Haas bemühe sich bereits um Ersatzunterkünfte für die Betroffenen, so Feuerwehrsprecher Haberer. Laut Polizei seien alle anderweitig untergekommen.

Die Brandursache ist noch nicht bekannt. Die Polizei, mit zwei Streifenwagen und dem Schramberger Revierleiter Jürgen Lederer an der Einsatzstelle, hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Lederer: „Auf dem Balkon ist alles verkohlt, da muss ein Spezialist her, um das zu untersuchen.“

Den entstandenen Schaden am Haus schätzt die Polizei auf 100.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen der Polizei wegen Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung dauern noch an.