Die Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 - Einheiten im Löscheinsatz (FwDV 3) beschäftigt sich mit der Einteilung in Taktische Einheiten bei der Feuerwehr und den Aufgaben im Brandeinsatz. Die neue FwDV 3 ist ab 2005 gültig.

Inhaltsverzeichnis

  • 1 Taktische Einheiten
    • 1.1 Selbstständiger Trupp
    • 1.2 Staffel
    • 1.3 Gruppe
    • 1.4 Aufgaben der Gruppenmitglieder
    • 1.5 Zug
  • 2 Einsatz mit/ohne Bereitstellung
    • 2.1 Einsatz mit Bereitstellung
    • 2.2 Einsatz ohne Bereitstellung

  Taktische Einheiten

Entsprechend der vorhandenen Mannschaftsstärke werden folgende Taktische Einheiten eingeteilt:

  • Selbstständiger Trupp, bestehend aus einen Truppführer, Truppmann und einen Maschinisten.
  • Staffel, bestehend aus Staffelführer, Maschinisten und zwei Trupps.
  • Gruppe, bestehend aus Gruppenführer, Maschinisten, Melder und drei Trupps.
  • Zug, Bestehend aus dem Zugführer, Führungsassistent, Melder und Fahrer. Darüber hinaus besteht ein Zug aus Gruppen, Staffeln oder selbstständigen Trupps. In der Regel hat ein Zug eine Gesamtstärke von 22. Für besondere Aufgaben kann ein Zug um einen Trupp, einer Staffel oder eine Gruppe erweitert werden.

 

  Selbstständiger Trupp

Bestehend aus: Truppführer, Truppmann und Maschinist (Mannschaftsstärke 1/2)3 Im Unterschied zu einem Trupp wie z.B.: Angriffstrupp kann der Selbstständige Trupp eigenständig eingesetzt werden.

Selbstständiger Trupp

  Staffel

Bestehend aus: Staffelführer, Maschinist, Angriffstrupp und Wassertrupp (Mannschaftsstärke 1/5(6) Staffel

  Gruppe

Bestehend aus: Gruppenführer, Maschinist, Melder, Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp/ Sondertrupp (Mannschaftsstärke 1/8(9)

Gruppe

  Aufgaben der Gruppenmitglieder

Gruppenführer: Er gibt an der Einsatztstelle die Einsatzbefehle an die Gruppenmitglieder weiter.

Angriffstrupp: Rettet, wird häufig eingesetzt, um schnell Personen zu retten. Setzt den Verteiler und rüstet sich mit ein C - Stalrohr aus und geht nach Befehl vor.

Wassertrupp: Rettet, legt die Schlauchleitung vom wasserführendem Fahrzeug zum Verteiler. Er schließt den Verteiler an und gibt dem Maschinisten das Kommando:„Wasser marsch!“Der Wassertrupp stellt anschließend die Wasserversorgung zwischen dem Löschfahrzeug und dem Hydranten her.Der Wassertrupp rüstet sich nun im Falle eines Atemschutzeinsatzes des Angriffstrupps mit Atemschutzgeräten als Sicherheitstrupp aus. Der Wassertruppführer meldet demEinheitsführer:„Wassertrupp als Sicherheitstrupp einsatzbereit!“. Ansonsten meldet er sich beim Gruppenführer.

Schlauchtrupp: Rettet, verlegt alle Schläuche, die vom Verteiler zum Strahlrohr/Schaumrohr führen. Unterstützt den Wassertrupp beim Errichten der Saugleitung, wenn ein offenes Gewässer als Wasserentnahmestelle vom Gruppenführer gewählt wurde. Der Schlauchtruppmann bringt mindestens 5 C-Schläuche zum Verteiler. Danach rüstet er sich aus und wird ein 3. Angriffstrupp.

Maschinist: Er bedient die Tragkraftspritze und ist Fahrer gegebenerfalls sichert er das Fahrzeug im Straßenverkehr nach hinten ab. Außerdem achtet er darauf, dass Einheiten mit Atemschutzgeräten nicht zu lange in den brennenden Gebäuden bleiben.

Melder: Hat keine vorgeschriebene Funktion, wird in der Regel beim Aufbau von Leitern eingesetzt. Außerdem löst er in der Regel irgendwann den Schlauchtruppführer am Verteiler ab, damit dieser zum 3. Angriffstrupp werden kann. Auch betreut er bei einem Verkehrsunfall die verletzte Person. Er steht dem Gruppenführer die meiste Zeit bei Seite.

  Zug

Der Zug besteht aus dem Zugführer, dem Zugtrupp und aus anderen Taktischen Einheiten.

Der Zugtrupp besteht aus dem Führungsassistent (Stellvertretender Zugführer), dem Melder und dem Fahrer (Mannschaftsstärke 1/2)

Dem Zug werden verschiedene andere Taktische Einheiten angeschlossen. Die gesamte Mannschaftsstärke ist in der Regel 22. für besonde Aufgaben können weitere Taktische Einheiten angeschlossen werden.

  Einsatz mit/ohne Bereitstellung

  Einsatz mit Bereitstellung

Der Einsatz mit Bereitstellung wird durchgeführt wenn der Einheitsführer (Gruppenführer etc.) zwar die Wasserentnahmestelle und die Lage des Verteilers kennt, jedoch keinen Einsatzauftrag.

Der Befehl enthält:

  • Wasserentnahmestelle
  • Lage des Verteilers

Zum Einsatz FERTIG

  Einsatz ohne Bereitstellung

Wenn ausreichend Informationen zum Einsatzauftrag vorliegen befielt der Einheitsführer den Einsatz ohne Bereitstellung.

Der Befehl enthält:

  • Wasserentnahmestelle
  • Lage des Verteilers

 

  • Einheit
  • Auftrag
  • Mittel
  • Ziel
  • Weg


Zum Einsatz VOR

Warnlage

warnlage

Wetterwarnungen

Hochwasser

Wetterwarnung-App

Letzter Einsatz

hlf

 

Vor Heubach, Schiltach

Einsatz am:  03.11.18; 18:10 h
Einsatzart:  TH/Rettungshubschrauberlandung
Mannschaft:  12 im Einsatz, 0 in Bereitschaft
Fahrzeuge:  ELW, HLF20/16
Einsatzleiter:  Kdt. H. Hoffmann
Besonderheiten:  Aufgrund des Wetters war der RTH nicht gestartet. Somit Einsatzabbruch.
Lfd. Nummer  18/48

Obligatorisch

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