Coronavirus SARS-CoV-2

Meldung vom: 30.3.2020 - 16:17:26 Uhr

Warnung

Das Bundesministerium für Gesundheit informiert:
Aufgrund neuer Informationen wird die Meldung vom 25.03.2020 aktualisiert.
Aktualisierte Inhalte: - Handlungsempfehlungen: Angaben zur Pneumokokkenimpfung
Diese Gefahreninformation gilt für ganz Deutschland.
Maßgeblich für die in Ihrem Bundesland geltenden Regelungen sind die Festlegungen der Landesregierungen. Bitte beachten Sie hierzu die Meldungen Ihres jeweiligen Bundeslandes. Diese finden Sie in der Warn-App NINA unter Notfalltipps zu Corona im Unterabschnitt "Hotlinenummern der Landesregierungen".
Die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) in den vergangenen Tagen in Deutschland ist besorgniserregend. Wir müssen alles tun, um einen unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Dafür ist die Reduzierung von Kontakten entscheidend.
Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte.
Die bisherigen Leitlinien mit dem Charakter von verbindlichen Regeln werden wie folgt erweitert:
-
- 1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
- 2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den unter I. genannten Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5m einzuhalten.
- 3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.
- 4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderliche Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
- 5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
- 6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
- 7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege, wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagesalons, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
- 8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
- 9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.
- Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung Ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern und Landkreisen bleiben möglich.

Handlungsempfehlung

Bitte folgen Sie den behördlichen Anordnungen. Bitte bleiben Sie zu Hause, soweit es Ihnen möglich ist. Wir als Gemeinschaft müssen Solidarität zeigen denen gegenüber, die besonders gefährdet sind.
- Beachten Sie unbedingt behördliche Anordnungen.
- Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in Italien oder anderen Risikogebieten waren:
- Vermeiden Sie unnötige Kontakte und bleiben Sie zwei Wochen zu Hause - und zwar unabhängig davon, ob Sie Krankheitszeichen zeigen oder nicht.
- Beachten Sie wichtige Hygieneregeln wie regelmäßiges und gründliches Händewaschen.
- Husten und niesen Sie in ein Taschentuch oder in die Armbeuge.
- Vermeiden Sie Körperkontakt mit anderen Personen wie Begrüßungsküsse und Händeschütteln.
- Vermeiden Sie Aktivitäten in der Gruppe wie Teamsportarten.
- Seien Sie kritisch: Informieren Sie sich nur aus gesicherten Quellen.
- Helfen Sie älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern, damit diese keinen vermeidbaren Risiken ausgesetzt werden: Kaufen Sie zum Beispiel für sie ein.
- Wenn Sie an einer Immunschwäche oder einer chronischen Atemwegserkrankung leiden oder wenn Sie älter als 70 Jahre sind, empfiehlt es sich, sich von Ihrem Hausarzt bzw. ihrer Hausärztin über eine Pneumokokkenimpfung beraten zu lassen.
- Wenn Sie selbst Krankheitszeichen bei sich feststellen, nehmen Sie telefonisch Kontakt mit Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin auf oder wenden sich an die Telefonnummer 116117 des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes. Gehen Sie nicht unaufgefordert in eine Arztpraxis oder ins Krankenhaus.
Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen können Sie bei leichten Erkrankungen (Husten/Schnupfen) bis auf Weiteres telefonisch bei Ihrem Hausarzt/ihrer Hausärztin erhalten.

Betroffene Region(en):

Bundesland: Freistaat Bayern, Land Rheinland-Pfalz, Freistaat Sachsen, Freistaat Thüringen, Land Hessen, Saarland, Land Baden-Württemberg

Weitere Informationen

Weitere Informationen und Empfehlungen finden Sie im Internet in den Webseiten und Hotlines der Bundesministerien und -behörden sowie der Bundesländer.
https://gebaerdentelefon.de/bmg/ Fragen und Antworten zu Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat www.bmi.bund.de Fragen und Antworten für Schwangere, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe www.dggg.de" target="_blank">Bundesministerium für Gesundheit www.bundesgesundheitsministerium.de www.zusammengegencorona.de Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung www.infektionsschutz.de Robert-Koch-Institut www.rki.de Für Personen mit Hörbehinderungen https://gebaerdentelefon.de/bmg/ Fragen und Antworten zu Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat www.bmi.bund.de Fragen und Antworten für Schwangere, Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe www.dggg.de

Meldung vom: 29.3.2020 - 13:05:28 Uhr

Warnung

+++ Die Landesregierung hat ihre Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus erneut angepasst. Die neuen Regelungen gelten seit heute, Sonntag, den 29. März 2020. Die Landesregierung bittet eindringlich alle Bürgerinnen und Bürger des Landes, sich an die Verordnung zu halten und darüber hinaus von sich aus alle nicht unbedingt notwendigen Sozialkontakte einzustellen.
+++ Die wesentlichen Änderungen im Überblick:
+++ Die Notbetreuung für Kinder ist auch während der Ferienzeit gewährleistet. Voraussetzung bleibt, dass beide Erziehungsberechtigte oder die oder der Alleinerziehende in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und nicht abkömmlich sind. Alleinerziehenden gleichgestellt sind Erziehungsberechtigte dann, wenn die oder der weitere Erziehungsberechtigte aus schwerwiegenden Gründen an der Betreuung gehindert ist. Die Entscheidung über die Zulassung einer solchen Ausnahme trifft unter Anlegung strenger Maßstäbe die Gemeinde, in der die Einrichtung ihren Sitz hat.
+++ Die Schließung von Bildungseinrichtungen gilt nicht für Schulen der Altenpflege, Altenpflegehilfe, Krankenpflege, Krankenpflegehilfe, Kinderkrankenpflege, Entbindungspflege (Hebammen), Notfallsanitäter sowie Schulen zur Ausbildung von Medizinisch-technischen Assistenten und Pharmazeutisch-technischen Assistenten, soweit dort Schüler und Schülerinnen geprüft und unterrichtet werden, deren Abschluss oder deren Kenntnisprüfung im Rahmen des Anerkennungsverfahrens ausländischer Berufsabschlüsse bis spätestens 30. Mai 2020 erfolgen soll sowie für die Weiterbildung für Intensivkrankenpfleger.
+++ Die ambulanten Einrichtungen und Dienste der Wohnungslosenhilfe, die Leistungen nach §§ 67 ff. des Zwölften Buchs Sozialgesetzbuch erbringen, sowie gemeindepsychiatrische und sozialpsychiatrische Einrichtungen und Dienste, die einem Versorgungsvertrag unterliegen, und ambulante Einrichtungen und Dienste der Drogen- und Suchtberatungsstellen, gehören jetzt auch zur kritischen Infrastruktur.
+++ Zur kritischen Infrastruktur gehören nun ferner auch der Katastrophenschutz sowie die Einheiten und Stellen der Bundeswehr, die mittelbar oder unmittelbar wegen der durch das Corona-Virus verursachten Epidemie im Einsatz sind.
+++ Einrichtungen des Polizeivollzugsdienstes, die zu Übungs- und Ausbildungszwecken sowie zur Aufrechterhaltung des Dienstbetriebs erforderlich sind, sind nicht von Schließungen betroffen.
+++ Poststellen und Paketdienste dürfen ihren Betrieb aufrechterhalten. Wenn sie sich allerdings in Einrichtungen befinden, die geschlossen sind und dort beim Umsatz nur eine untergeordnete Rolle spielen, dürfen sie nicht öffnen. Sie dürfen generell nicht in Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen, Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios betrieben werden.
+++ Wenn eine Einrichtung nicht von den Schließungen betroffen ist, haben die Betriebe und Einrichtungen mit Kundenverkehr in geschlossenen Räumen darauf hinzuwirken, dass im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten der Zutritt gesteuert und Warteschlangen vermieden werden. Die Einrichtungen haben darauf hinzuwirken, dass ein Abstand von möglichst 2 Metern, mindestens 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten wird, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind. Davon ausgenommen sind Tätigkeiten, bei denen engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist. Insbesondere solche im Zusammenhang mit der Erbringung von Heil- und Hilfsmitteln und Pflegehilfsmitteln, der Erbringung ärztlicher, zahnärztlicher, psychotherapeutischer, pflegerischer und sonstiger Tätigkeiten der Gesundheitsversorgung und Pflege.
+++ Über den Zugang für Besucher zu Fachkrankenhäusern für Psychiatrie mit Ausnahme der Fachkrankenhäuser für Gerontopsychiatrie, entscheidet die Leitung der jeweiligen Einrichtung. Über den Zugang für Besucher zu psychosomatischen Fachkrankenhäusern sowie kinder- und jugendpsychiatrischen Fachkrankenhäusern, jeweils einschließlich der zugehörigen Tageskliniken, entscheidet ebenfalls die Leitung der jeweiligen Einrichtung.
+++ Im neuen § 9 wird der Umgang mit Verstößen gegen die Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus geregelt.
+++ Wie bisher gilt:
+++ In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt, also maximal zu zweit. Natürlich können Familien oder Menschen, die zusammenleben, weiter gemeinsam auf die Straße. Die Behörden werden dies streng kontrollieren, durchsetzen und sanktionieren.
+++ Alle Restaurants und Gaststätten im Land sind geschlossen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt weiterhin möglich. Betriebskantinen dürfen unter bestimmten Voraussetzungen öffnen.
+++ Fahrten und Reisen aus einem internationalen Corona-Risikogebiet nach und durch Baden-Württemberg sind untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.
+++ Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios sind geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

Handlungsempfehlung

Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen. Schränken Sie dazu bitte alle sozialen Kontakte so weit wie möglich ein und halten Sie sich an die empfohlenen Hygienemaßnahmen. Diese finden Sie unter: https://www.infektionsschutz.de/

Meldung vom: 23.3.2020 - 09:14:07 Uhr

Warnung

+++ Bund und Länder haben sich auf die Vereinheitlichung von Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte geeinigt.
+++ Die Landesregierung hat deswegen ihre Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus angepasst. Die neuen Regelungen gelten seit heute, Montag, den 23. März 2020. Die Landesregierung bittet eindringlich alle Bürgerinnen und Bürger des Landes, sich an die Verordnung zu halten und darüber hinaus von sich aus alle nicht unbedingt notwendigen Sozialkontakte einzustellen.
+++ Ergänzend zu den bisher beschlossenen Regelungen gelten folgende Maßnahmen:
+++ In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine oder mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt, also maximal zu zweit. Natürlich können Familien oder Menschen, die zusammenleben, weiter gemeinsam auf die Straße. Die Behörden werden dies streng kontrollieren, durchsetzen und sanktionieren.
+++ Wie bisher gilt:
+++ Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich. Betriebskantinen dürfen unter bestimmten Voraussetzungen öffnen.
+++ Fahrten und Reisen aus einem internationalen Corona-Risikogebiet nach und durch Baden-Württemberg sind untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.
+++ Frisöre, Tattoo-/Piercing-Studios, Massagestudios, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Studios für kosmetische Fußpflege sowie Sonnenstudios sind geschlossen. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
+++ Ausführliche Informationen und die Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus finden Sie hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus/

Handlungsempfehlung

Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen. Schränken Sie dazu bitte alle sozialen Kontakte so weit wie möglich ein und halten Sie sich an die empfohlenen Hygienemaßnahmen. Diese finden Sie unter: https://www.infektionsschutz.de/

Meldung vom: 21.3.2020 - 09:56:03 Uhr

Warnung

+++ Die Landesregierung hat weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus beschlossen. Die neuen Regelungen gelten seit heute, Samstag, den 21. März 2020. Die Landesregierung bittet eindringlich alle Bürgerinnen und Bürger des Landes, sich an die Verordnung zu halten und darüber hinaus von sich aus alle nicht unbedingt notwendigen Sozialkontakte einzustellen.
+++ Ergänzend zu den bisher beschlossenen Regelungen gelten folgende Maßnahmen:
+++ Alle Restaurants und Gaststätten im Land müssen schließen. Essen zum Mitnehmen und auf Bestellung bleibt aber weiterhin möglich.
+++ Alle Zusammenkünfte und Ansammlungen auf öffentlichen Plätzen sind verboten. Gruppenbildungen von mehr als drei Personen darf es nicht mehr geben. Die Behörden werden dies streng kontrollieren, durchsetzen und sanktionieren. Natürlich können Familien oder Menschen, die zusammenleben, weiter gemeinsam auf die Straße.
+++ Fahrten und Reisen aus einem internationalen Corona-Risikogebiet nach und durch Baden-Württemberg sind untersagt. Ausgenommen sind Fahrten zum Arbeitsplatz, zum Wohnort, zum Transport von wichtigen Gütern und besondere Härtefälle, etwa bei einem Todesfall in der Familie.
+++ Frisöre müssen schließen.
+++ Ausführliche Informationen und die Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus finden Sie hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus/

Meldung vom: 18.3.2020 - 09:44:56 Uhr

Warnung

+++ Die Landesregierung hat ihre Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen angepasst. Die neuen Regelungen gelten ab Mittwoch, 18. März 2020. Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, werden Einrichtungen und Geschäfte in großem Umfang geschlossen. Die Landesregierung bittet eindringlich alle Bürgerinnen und Bürger des Landes, sich an die Verordnung zu halten und darüber hinaus von sich aus alle nicht unbedingt notwendigen Sozialkontakte einzustellen.
+++ Geöffnet bleiben: Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, der Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte, der Großhandel sowie Hofläden und Raiffeisenmärkte. Diese Verkaufsstellen können jetzt auch am Sonntag und Feiertag geöffnet werden. Alle weiteren Verkaufsstellen des Einzelhandels, die nicht zu den oben genannten Einrichtungen gehören, müssen ab Mittwoch, 18. März 2020 geschlossen werden.
+++ Gaststätten: Der Betrieb von Gaststätten wird grundsätzlich untersagt. Von diesem Verbot ausgenommen sind Gaststätten, die Speisen und Getränke anbieten sowie Mensen, die beim Betrieb bestimmte Voraussetzungen sicherstellen. Die Gaststätten dürfen frühestens ab 6:00 Uhr geöffnet und müssen spätestens ab 18:00 Uhr geschlossen werden.
+++ Neben der bereits kommunizierten Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen und Hochschulen regelt die Verordnung auch das Betriebsverbot von Einrichtungen wie Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen. Der Betrieb folgender Einrichtungen wird untersagt: Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen, Theater, Schauspielhäuser, Freilichttheater. Bildungseinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Akademien und Fortbildungseinrichtungen, Volkhochschulen. Kinos. Schwimm- und Hallenbäder, Thermal- und Spaßbäder, Saunen. Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten, insbesondere Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen. Volkshochschulen und Jugendhäuser. Öffentliche Bibliotheken. Vergnügungsstätten, insbesondere Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen. Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen. Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Messen, Ausstellungen, Freizeit- und Tierparks sowie Anbieter von Freizeitaktivitäten (auch außerhalb geschlossener Räume), Spezialmärkte. Öffentliche Spiel- und Bolzplätze.
+++ Veranstaltungen: Untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Angebote von Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen. Untersagt sind Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften. Auch alle sonstigen Veranstaltungen sind untersagt.
+++ Schutz besonders gefährdeter Personen: Einrichtungen wie Krankenhäuser sowie Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder mit Behinderungen einschließlich Kurzzeitpflege dürfen grundsätzlich nicht mehr zu Besuchszwecken betreten werden. Ausnahmen können in der Verordnung nachgelesen werden.
+++ Ausführliche Informationen und die Verordnung finden Sie hier: https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/landesregierung-beschliesst-massnahmen-gegen-die-ausbreitung-des-coronavirus/

COVID-19-Dashboard

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Im COVID-19-Dashboard werden die bundesweit einheitlich erfassten und an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Daten zu bestätigten COVID-19-Fällen dargestellt. COVID-19-Verdachtsfälle und -Erkrankungen sowie Nachweise von SARS-CoV-2 werden gemäß Infektionsschutzgesetz an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet. Die Gesundheitsämter ermitteln ggf. zusätzliche Informationen, bewerten den Fall und leiten die notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen ein. Die Daten werden spätestens am nächsten Arbeitstag vom Gesundheitsamt elektronisch an die zuständige Landesbehörde und von dort an das RKI übermittelt. Am RKI werden sie mittels weitgehend automatisierter Algorithmen validiert.

Es werden nur Fälle veröffentlicht, bei denen eine labordiagnostische Bestätigung unabhängig vom klinischen Bild vorliegt. Die Daten werden am RKI einmal täglich jeweils um 00:00 Uhr aktualisiert.

Link: https://corona.rki.de

Globale Entwicklung:

Foto: Mike Schächinger
Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr Schiltach
Übung mit dem LF20-KatS
zum Film: auf das Bild klicken...

Kurznachrichten

Coronavirus SARS-CoV-2

Hotline für Rat suchende Bürgerinnen und Bürger

Für Fragen rund um Covid-19 hat das Landesgesundheitsamt im Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Auskunft gibt es täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr unter:

0711/904-39555

Liste der Risikogebiete

Auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts wird eine Liste mit den Risikogebieten geführt und regelmäßig an die Situation angepasst. Sie finden die Liste unter:

Hygienemaßnahmen
  • Waschen Sie sich häufig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife (30 Sekunden lang).
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln.
  • Niesen und husten Sie in Ihre Ellenbeuge.
  • Halten Sie ein bis zwei Meter Abstand von niesenden und/oder hustenden Personen.
  • Türgriffe, Aufzugknöpfe, Treppengeländer usw. möglichst mit einem Tuch anfassen.

Zwei Mal ausgerückt

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Stromausfall

Bild2Schiltach/Schenkenzell. Einen turbulenten Abend hatte die Feuerwehr Schiltach am Don­nerstag. Auch am Freitagmor­gen war sie im Einsatz. Neben Sturmschäden wurde sie von zwei  alarmschlagenden Brandmeldeanlagen auf den Plan gerufen.

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Frontalzusammenstoß auf B 294

 




 

Bilder und Bericht: Schwarzwälder Bote, Sum

 

Eine 22-jährige Autofahrerin kam nach Auskunft der Polizei auf ihrem Weg Richtung Schenkenzell kurz nach der Schenkenburg aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort gegen 15.15 Uhr frontal mit einem Lieferwagen zusammen.

Die Tür des 65-jährigen klemmte nach dem Zusammenstoß, sodass die Feuerwehr diese öffnen musste, sagte Armin Wöhrle, Kreispressesprecher der Feuerwehr. Beide Fahrer wurden schwer verletzt mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Auch ein Notarzt war vor Ort.

Im Einsatz war die Feuerwehr Schiltach mit vier Fahrzeugen und 15 Wehrangehörigen, die Einsatzleitung hatte Michael Götz. Die Kollegen aus Schenkenzell wurden nachalarmiert. Die Feuerwehr kümmerte sich auch um ausgelaufenen Betriebsstoff.

Die beiden Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 22.000 Euro.

 

 

Warnlage

warnlage

Wetterwarnungen

Hochwasser

Wetterwarnung-App

Letzter Einsatz

hlf

 

Fa. Bell, Schiltach

Einsatz am:  31.03.20; 13:09 h
Einsatzart:  Fehlalarm/BMA
Mannschaft:  18 im Einsatz, 5 in Bereitschaft
Fahrzeuge:  ELW, HLF20/16, LF20-KatS
Einsatzleiter:  Kdt. M. Fehrenbacher
Besonderheiten:  Wiederholt war Rauch aus Produktionsbereich in den Kompressorraum gedrungen und ließ BMA auslösen.
Lfd. Nummer  20/31

Obligatorisch

Weitere Beiträge

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